Corona

Aktuelle Informationen finden Sie auf der Homepage des Ev. Luth. Kirchenkreises Mecklenburg: 

https://www.kirche-mv.de/Corona.corona.0.html

Liebe Leserin, lieber Leser,

wie letzte Woche angekündigt, hat der Kirchengemeinderat am Mittwoch, dem 13.12.2021 beraten, wie es mit den Gottesdiensten weiter geht.

Folgende Gedanken haben mich und uns dabei bewegt. Die Entwicklungen machen uns Sorgen und zwingen uns, ruhiger zu treten, Kontakte zu vermeiden und trotzdem wollen wir gute Arbeit machen, für die Familie, Freunde und für die Menschen in der Gemeinde da sein.

Trotz des verschärften Lockdowns wird uns unsere Religionsausübung unter Auflagen erlaubt.

Wir haben uns gefragt, ob es Lösungen gibt, die den Kontaktbeschränkungen und dem Wunsch nach der gemeinsamen Feier einer Andacht oder eines Gottesdienstes gerecht werden.

Geeinigt haben wir uns jetzt auf folgendes:

Es wird in der Kapelle in Reez (3. Sonntag) und in der Kirche in Kavelstorf zur Gottesdienstzeit eine Andacht gefeiert, wie sie auch jede Woche verschickt wird.

Es gibt Musik, die Lesung des Predigttexte, die Auslegung, und die gemeinsame Zeit für das Gebet.

Die Glocken werden geläutet und es werden Kerzen angezündet als ein Zeichen unserer Fürbitte.

Wenn sie dabei sein wollen und können, sind sie herzlich willkommen. Andere wollen vielleicht in Gedanken mit dabei sein. Uns geht darum, zu zeigen, dass wir füreinander da sind.

Wir werden unsere Entscheidung regelmäßig überprüfen, so wie es auch in den Handlungsempfehlungen der Landeskirche zu den Gottesdiensten heißt:

Bei einem Inzidenz-Wert zwischen 50 und 200 empfehlen wir, im Kirchengemeinderat zu entscheiden, Gottesdienste in Präsenz oder in einem alternativen Format zu feiern, und regelmäßig durch Beratung im Kirchengemeinderat auch „nachzusteuern“. Bei einem Inzidenz-Wert von über 200 empfehlen wir, auf Präsenzgottesdienste zu verzichten.

Treffen in Kinder-, Konfirmanden- und Jugendgruppen, mit Senioren und Veranstaltungen finden weiterhin nicht statt. Mit den Kindern, Konfirmanden und Jugendlichen stehe ich aber nach wie vor im Kontakt und der Konfirmandenunterricht findet online statt und auch für die Senioren werde ich mir wieder etwas überlegen. Im Februar wird es keinen Kindergottesdienst geben.

Auch der Kirchengemeinderat und die Ausschüsse treffen sich vorerst online.

Die Vorbereitung für den Weltgebetstag wollen wir nicht ausfallen lassen, sondern zu einer Digitalsitzung einladen, um gemeinsam zu überlegen, was möglich und denkbar sein könnte.

Ich denke, da wird es Plan A/B/C geben, ähnlich wie wir das auch für die Weihnachtsgottesdienste überlegt hatten. Ich bitte darum, dass alle Beteiligten der letzten Jahre, die mitmachen wollen, sich bei mir melden. Ich lade noch gesondert dazu ein.

Bleiben Sie behütet,

herzliche Grüße Ihre Pastorin Eike Borowsk

Mich erreichten mehrere Nachrichten, die ich gerne an Sie weitergeben möchte.

1. Unterstützung ausländischer Studenten in Rostock

Auch an unseren Hochschulen gibt es Menschen, deren finanzielles Überleben akut gefährdet ist und die dringend finanzielle Hilfe brauchen. Doch für sie gibt es kein staatliches Hilfspaket. Für sie müssen wir jetzt eines schnüren.
Zu diesen Menschen gehören vor allem ausländische Studierende aus dem Globalen Süden. Sie haben keinerlei Zugang zu staatlichen Hilfen (kein BAföG, Wohngeld, keine Unterstützung vom Jobcenter o.ä. , ebenso können internationale Studierende gegenwärtig  von ihren Familien finanziell nun meist nicht mehr unterstützt werden, da in den Herkunftsländern sich die Krise wie bei uns negativ auf den Arbeitsmarkt auswirkt, Stipendien und Kredite sind für sie kaum bis gar nicht erreichbar. Deshalb müssen diese Studierenden ihren gesamten Lebens- und Studierbedarf ausschließlich über studentische Nebenjobs erwirtschaften. In Rostock arbeiten sie vorwiegend in der Gastronomie, im Reinigungsgewerbe, im Wachdienst, in den Kliniken, im Seehafen. Doch in den meisten dieser Bereiche kann momentan nicht gearbeitet und nichts verdient werden.
Manchen von ihnen kann die ESG mit Mitteln von Brot für die Welt, der Nordkirche und aus Kollekten kurzfristig und für begrenzte Zeit oft auch in Kooperation mit der Rostocker Tafel oder einem über das Rostock International House vermittelten Abschlusstipendium helfen und dadurch Studienabbrüche verhindern. Jetzt melden sich aber immer mehr Studierende, die durch die Corona-Krise ins finanziell Bodenlose stürzen. Darunter auch Studierende, die zuvor noch nie Hilfe benötigt haben.
Aus diesen Gründen bitte ich Sie und Euch hiermit ganz herzlich darum, diesen Rostocker Studierenden im Rahmen Ihrer/Eurer Möglichkeiten zu helfen! Jede Hilfe ist willkommen und wird gebraucht!

Wir haben dazu ein  Spendenkonto  mit folgender  Bankverbindung  eingerichtet:
Ev. Kirche in Norddeutschland, HB 2
Evangelische Bank
IBAN DE64 5206 0410 5606 5650 00
BIC GENODEF1EK1
Verwendungszweck: ESG Rostock, Internationale Studierende, Kostenstelle 550 912 10
Spendenbescheinigungen werden bei Bedarf gerne ausgestellt, dafür bitte bei mir Bescheid geben und Adresse angeben.
Ganz herzlichen Dank dafür im Voraus, vor allem im Namen der Studierenden!

Pastor M. Kumlehn

2. Brot für die Welt

Während wir täglich Berichte aus Deutschland, Europa und Nordamerika sehen, kommen nur wenige Informationen aus Afrika oder Südamerika bis zu uns. Partnerorganisationen von Brot für die Welt berichten über katastrophale Zustände im Gesundheitswesen der einzelnen Länder. Die bisher geringen Infektionszahlen in Entwicklungsländern hängen damit zusammen, dass es bisher kaum Testmöglichkeiten gibt. Die Gefahr einer ungehemmten Ausbreitung ist in armen Ländern besonders groß, wenn die internationale Gemeinschaft nicht zusammenhält. Viele Staaten haben bereits Ausgangssperren oder Einschränkungen des öffentlichen Lebens vorgenommen. Die Folge ist, dass viele Menschen kein Einkommen haben. Außerdem sind in zahlreichen Entwicklungsländern die Gesundheitssysteme der Corona-Pandemie nicht gewachsen.

Spendenkonto: Brot für die Welt | IBAN: DE10100610060500500500 | BIC: GENODED1KDB | Bank für Kirche und Diakonie

Gott segne und behüte Sie! Herzliche Grüße Ihre Pastorin Eike Borowski